Wasseranalyse

Von der Wasserprobe bis zur Wasseranalyse – ohne Bedenken sicheres Trinkwasser genießen

Eine Trinkwasseranalyse mit vorangegangener Wasserprobe ist die Basis für unbeschwerten Trinkwassergenuss. Denn immer öfter gerät die Qualität von Trinkwasser in den Fokus der Öffentlichkeit. So sind Kontaminationen durch Verkeimungen gleichermaßen für Privathaushalte wie öffentliche Gebäude und vermietete Immobilien eine gesundheitliche Bedrohung, die nicht unterschätzt werden sollte. Deswegen empfiehlt es sich bei Verdacht oder Unsicherheit unbedingt mittels Trinkwasseranalyse zu überprüfen, wie groß die potenzielle Gefährdung durch Keime im Trinkwasser ist. Hierzu muss eine Wasserprobe durch ein zertifiziertes Unternehmen genommen und einer umfassenden Trinkwasseranalyse in einem akkreditierten Labor unterzogen werden. Oft kommen im Rahmen einer Trinkwasseranalyse Fragen auf, da die Materie den meisten Verbrauchern und Betreibern unbekannt ist. Unsere Experten beantworten Ihnen gern alle Fragen, die sich im Kontext zur Trinkwasseranalyse ergeben.

Wer nimmt die Wasserprobe für die Trinkwasseranalyse?

Vor der Wasseranalyse steht die fachgerechte Entnahme der Wasserprobe durch geschultes Personal. Der Probenehmer ist speziell für die Probenahme ausgebildet und geprüft worden. Zudem verfügen die ActiDes Probenehmer über eine Akkreditierung durch ein geprüftes Labor und unterstehen dem Qualitätsmanagement dieses Labors. Dies ist wichtig, da nur so die Trinkwasseruntersuchung auch vom Gesundheitsamt anerkannt wird.
Nach der Probenahme wird das entnommene Wasser im Rahmen einer Trinkwasseranalyse untersucht. Die Ergebnisse der Trinkwasseranalyse liegen, abhängig von den Untersuchungen, nach 7 bis 10 Tagen vor.

Wasseranalyse im Labor

Ist eine Trinkwasseranalyse Pflicht?

Seit der Novellierung der Trinkwasserverordnung im Jahr 2011 sind Betreiber einer Trinkwasseranlage ab einer bestimmten Größe  dazu verpflichtet, ihre Trinkwasseranlage einer Wasserprobe mit anschließender Trinkwasseranalyse zu unterziehen.  Schulen, Bäder, Hotels und Gaststätten müssen diese Trinkwasseranalyse jährlich durchführen. Für Besitzer und Vermieter privater Immobilien kann die Wasserbeprobungsfrist hingegen auf 3 Jahren ausgeweitet werden.  Die Trinkwasseranalyse muss entsprechend mindestens in dreijährigem Turnus durchgeführt werden. Die Trinkwasseranalyse sichert die gleichbleibend hohe Trinkwasserqualität in allen öffentlichen Einrichtungen. Die Trinkwasseranalyse, auch orientierende Untersuchung genannt,  ist eine Stichprobe.

Welche Ausrüstung kommt bei der Wasserprobe zum Einsatz?

Bevor eine Trinkwasseranalyse durchgeführt werden kann, muss zunächst eine Wasserprobe entnommen werden. Die Ausrüstung des Probenehmers umfasst neben den Probegefäßen auch Thermometer, pH- und Leitwertmessgeräte, Gasbrenner, Desinfektionstücher für die Entnahmestellen und Kühlmöglichkeiten für die Aufbewahrung und den Versand der Proben. Die Geräte werden vor der Probenahme kontrolliert und regelmäßig kalibriert. Die Einhaltung aller Vorgaben wird durch das Qualitätsmanagement des Labors überwacht.

Wie läuft die Wasserprobe ab?

Zunächst müssen vor der erstmaligen Trinkwasseranalyse vom Betreiber geeignete Entnahmestellen bereitgestellt werden. Dafür kann es nötig sein, spezielle Entnahmehähne zu installieren und/oder Mischbatterien umzurüsten. Bei der erstmaligen Festlegung der Entnahmestellen in einer Immoblie können die Spezialisten von ActiDes Sie unterstützen. An diesen Entnahmestellen wird nun nach einer eingehenden Desinfektion die Wasserprobe durchgeführt. Dazu lässt man das Wasser bis zur Temperaturkonstanz ablaufen und füllt dann aus fließendem Wasser die benötigte Menge in ein Probengefäß. Dabei werden direkt an der Entnahmestelle die Temperatur, der pH- und Leitwert, Färbung, Trübung und Geruch erfasst und in das Probenahmeformular für die spätere Wasseranalyse eingetragen. Vorhandene Desinfektionsmittel müssen erfasst und neutralisiert werden, da sie sonst die Probe und damit die Trinkwasseranalyse verfälschen.

Was geschieht nach der Wasserprobe?

Die entnommenen Proben werden zunächst zur Trinkwasseranalyse ins Labor übergeben. Die Proben werden auf 4° C herunterkühlt und in den nächsten 24 Stunden im Labor angesetzt und anschließend analysiert. Die Ergebnisse der Wasseranalyse werden Probenehmer und Betreiber dann schriftlich mitgeteilt. Jetzt können, falls erforderlich, Gegenmaßnahmen gegen in der Trinkwasseranalyse festgestellte Grenzwertüberschreitungen bzw. Verkeimungen eingeleitet oder umfassende Prophylaxe durch Wasseraufbereitung betrieben werden.

Wie sehen die Ergebnisse einer Wasseranalyse aus?

Die Offenlegung möglicher Kontaminationen durch Keime ist das  Ziel der Wasseranalyse. Die durch die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) geforderte Trinkwasserananlyse  auf Legionellen ermittelt die Einhaltung oder Überschreitung des vorgeschriebenen Grenzwertes. Neben der Trinkwasseranalyse auf Legionellen kann die Untersuchung der Wasserprobe auf diverse andere mikrobiologische Parameter, die häufig im Trinkwasser vorkommen, wie Pseudomonaden (Pseudomona Aeruginea), Koliforme Keime oder Enterokokken aber auch chemische Parameter wie Blei, Kupfer, Nickel und andere. Das zuständige Gesundheitsamt kann den Umfang der Trinkwasseranalyse vorschreiben und erweitern.     

Unsere Experten helfen Ihnen gerne bei der Planung und Durchführung einer Wasserprobe mit anschließender Wasseranalyse gemäß der Trinkwasserverordnung. Auch über die möglichen Schritte nach einer Trinkwasseranalyse beraten wir gerne umfassend und kostenfrei.

Sauberes Trinkwasser nach einer Wasseranalyse

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