Trinkwasseruntersuchung und Legionellenuntersuchung

Welchem Zweck dient eine Trinkwasseruntersuchung?

Seit Inkrafttreten der neuen Trinkwasserverordnung im November 2011 werden verschärfte Anforderungen an die Wohnungswirtschaft gestellt: Betreiber müssen im Rahmen von Trinkwasseruntersuchungen regelmäßig Trinkwasserprobendurch akkreditierte Labore mikrobiologisch überprüfen lassen, um gesundheitsgefährdende Belastungen des Trinkwassers auszuschließen und den Verbraucher zu schützen. Vermieter und Besitzer von Immobilien sind per Gesetz dazu verpflichtet, stets den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu gewährleisten. Dies fällt unter die allgemeinen Verkehrssicherungspflichten. Bei Fahrlässigkeit drohen hohe Strafen. Daher ist die regelmäßige Durchführung einer Trinkwasseruntersuchung, auch auf spezifische und häufig das Trinkwasser belastende Keime z.B. durch eine Legionellenuntersuchung notwendig. Die Trinkwasseruntersuchung soll dem Eigentümer helfen, die Gefährdung des Trinkwassers zu erkennen, das Gefahrenpotential abzuschätzen und letztendlich Maßnahmen zu ergreifen, das Trinkwasser zu sichern.

Insbesondere Legionellen stellen ein Risiko dar, das durch sogenannte Legionellenuntersuchungen erkannt werden kann. Legionellen stellen ein zentrales Problem in Trinkwassersystemen in Immobilien dar. Dabei handelt es sich um krankheitserregende Stäbchenbakterien. Aufgrund des hohen gesundheitlichen Risikos steht die Legionellenuntersuchung im Zentrum der neuen Trinkwasserverordnung und muss regelmäßig erfolgen. Aber auch Befälle von Pseudomonaden oder Coli-Bakterien gefährden die Gesundheit und können im Rahmen der Trinkwasseruntersuchung identifiziert beziehungsweise ausgeschlossen werden.

ActiDes unterstützt Sie bei Legionellenuntersuchung & Co - Ihre Vorteile

ActiDes, spezialiserter und erfahrener Partner für schnelle und zuverlässige Lösungen bei Verkeimungen mit Legionellen oder Pseudomonaden, bietet  professionelle Unterstützung bei der gesetzlich vorgeschriebenen Trinkwasseruntersuchung an. Unser qualifiziertes Fachpersonal ist für die korrekte Durchführung der Probenentnahme zertifiziert und gemäß DIN 17025 ins Qualitätsmanagement eines nach DAKS akkreditierten Labors eingebunden. Wir gewährleisten durch die Analyse in akkreditierten Laboren, dass die Ergebnisse der Trinkwasseruntersuchung vom Gesundheitsamt anerkannt werden.

Unser auf die neue Trinkwasserverordnung zugeschnittenes Programm ActiDes PADE unterstützt Sie bei der gesetzlich vorgeschriebenen Legionellenuntersuchung und Trinkwasseruntersuchung - von der Probennahme über die Analyse bis hin zur Dokumentation und Übermittlung der Daten an das Gesundheitsamt übernehmen wir alle Aufgaben für Sie aus einer Hand. Fallen die Befunde der Trinkwasseruntersuchung positiv aus, erstellen unsere Experten darüber hinaus eine Gefährdungsanalyse für Ihre Immobilie und helfen Ihnen bei der Beseitigung der Keimbelastung. Die Spezialisten von ActiDes lassen Sie nicht nach Feststellung einer Verkeimung mit dem Problem allein, sondern helfen Ihnen bei der Problemlösung mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in diesem Gebiet.

Trinkwasseruntersuchung und Legionellenuntersuchung mit Petrischale

Trinkwasseruntersuchung - Was können Besitzer und Vermieter bei einem positiven Ergebnis tun?

Mit Keimen im Trinkwasser ist nicht zu spaßen. Werden im Rahmen einer Trinkwasseruntersuchung Grenzwertüberschreitungen bei Keimbelastungen festgestellt, sind diese unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Die Trinkwasserverordnung schreibt bei Grenzwertüberschreitungen für Legionellen einen genauen Handlungsrahmen, abhängig von der Höhe der Grenzwertüberschreitung, vor. Das Gesundheitsamt verhängt bei festgestellter Verkeimung nach einer Trinkwasseruntersuchung für gewöhnlich Auflagen. Wird also beispielsweise im Rahmen einer Legionellenuntersuchung eine Grenzwertüberschreitung festgestellt, sind abhängig von der Höhe der Belastung Sofortmaßnahmen erforderlich. Diese reichen von der Erstellung einer Gefährdungsanalyse zur Untersuchung der Immobilie, Akut-Spülungen der Rohrleitung bis hin zu erheblichen baulichen Veränderungen der Infrastruktur. Die genaue Vorgehensweise ist abhängig von Grad und Ursache der Verkeimung, die im Rahmen der Trinkwasseruntersuchung festgestellt wird. Im schlimmsten Fall kann das Gesundheitsamt die Nutztung des betroffenen Trinkwassersystems untersagen, bis die Keimbelastung eingedämmt wurde.

Untersuchtes Trinkwasser in Wassergläsern

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